Information für Familie und Freunde über unsere Gedanken und Eindrücke auf Reisen.
28. 2. 14
Das Frühstück war eine Klasse für sich! Man schaffte es nicht, sich durch zu arbeiten! Wir saßen im Freien bei schon erträglichen Temperaturen. 8.30 Uhr Abholung zur Stadtrundfahrt in Deutsch. Nacheinander wurde abgearbeitet:
1. Buddhistisches Gebetshaus, gleich mit Meditationsstunde! Die Gläubigen saßen im Schneidersitz auf dem Boden, vor sich ein kleines Tischchen, darauf ein Buch und der Vorleser am Mikro sang eine monotone Litanei mit Trommelunterstützung.
2. Kurzer Gang durch Chinatown mit China-Apotheke. Die sind echt widerlich, getrocknete Eidechsen, steinharte Pilze u, Fischhäute sind mir in Erinnerung geblieben!
3. Hindu Tempel. Bunt und mit tausenden Göttern verziert. Dazu können wir nun gar keine Verbindung herstellen!
4. Asia-Museum am Empress Place, kannten wir aber schon von Gestern.
5. Mount Faber, 64 m hoch, von hier sehr gute Sicht auf Sentosa. Da führt u.a. eine Gondelbahn hin. Man sieht auch den Containerhafen der sehr beschäftigt ist, es liegen Unmengen an Schiffen auf Reede. Die Bergkuppe haben sie mit The Jewel Box gekrönt, da kann man relaxen und konsumieren!
6. National Orchid Garden, angeblich der Weltgrößte! So etwas haben wir bisher noch nicht gesehen! Unmengen schön arrangierter Orchideen und Bromelien im Freien. Irre!
7. Weiterfahrt durch Little India. Ende der 3.5 Std.
Von der Stadt sind wir nun begeistert, nach unserer Meinung die schönste Stadt Asiens! Viel gewagte Architektur, sehr viel Grün, relativ wenig Verkehr und nun doch sehr sauber! Überall wird man freudig begrüßt und ebenso verabschiedet! Your welcome hier, thank you da!
Wir haben uns am Singapur Flyer absetzen lassen und sind mit dem Riesenrad eine Runde gedreht. Fantastisch! Riesige Kabinen, wir waren zu viert und konnten wunderbar sehen. Das ganze dauert 30 Minuten. Man hat einen tollen Rundblick über die Stadt. Drum herum hat man natürlich auch viel gebaut. Wir sind dann zum Marina Bay Sands Hotel über die Formel 1 Strecke gelaufen. Wir wollten ja auf den Sky Park, kostet aber p.P. 23 $! Doris hat sich dann vor den Fahrstuhl gestellt und als ein Hotelgast mit seiner Karte den Fahrstuhl in Bewegung versetzte, waren wir auch mit drinn! Im 57. Stock ging es raus. Der Poolbereich ist nur für die Hotelgäste. Aber der Blick ist auch grandios. Leider fragte man uns dann nach unseren Karten! Oh, die holen wir gleich! Aber wir hatten genug gesehen. Bummeln unten durch das gigantische Hotel und Übergang in luftiger Höhe, ebenfalls durch das Hotel! Dann geht es einen sehr schönen Weg zum Gardens by the Bay, einem tropischen Park mit 25-50 m hohen solarbetriebenen Super Trees. Man kann dann auch noch einen Skyway zwischen den Bäumen laufen, haben wir gemacht. Die künstlichen Bäume sind mit Orchideen und anderen tropischen Pflanzen an den stilisierten Stämmen bestückt! In ein paar Jahren werden die Gestelle schon nicht mehr zu sehen sein.
Von dort sind wir dann noch zu einem kurzen Abstecher zu den Gebäuden an der Wasserseite. Mit der U-Bahn, 2x umsteigen, wieder zum Clarke Quay! Wie immer in fremden Städten, das erste Mal ein Abenteuer! Die Bahn ist führerlos, schnell, leise, sauber und hält in allen Bahnhöfen immer an der gleichen Stelle, was für die Markierungen zum Ein- u. Ausstieg nötig ist.
Am Abend sind wir dann nach Chinatown gewandert. So richtig schön wird es dann in der Dunkelheit, da hängen in ganzen Straßenzügen die roten Lampions und von
Innen beleuchtete Papierpferde. Die Läden erstrahlen in hellem Licht, die Menschen schieben sich fast! Es gibt so irrsinnig viel, dass wieder die berechtigte Frage auftaucht, wer soll das alles kaufen? Aber auch in Chinatown gibt es noch ein großes mehrstöckiges Kaufhaus! Was auffällt und ganz anders als bei uns, sind die vielfältigen Möglichkeiten in diesen Konsumtempeln seinen Appetit zu stillen. Wir sind in ein Hawker Center gegangen, dort boten weit über 100 Familien in unterschiedlich kleinen Läden ihre Koch-, Sud-, Brat- u. Garkünste für ganz wenig Geld an. Was die Menschen auch alles so essen! Aber es wird alles vor deinen Augen frisch zubereitet und sauber ist es auch. Doris hat 5.50$, ich 4$ bezahlt, das Bier für beide schlug nochmal mit 6.50$ zu Buche. Also 16$, das sind9,76€, für Beide, da kann man nicht meckern. Dann hatten wir echtes Pech, allerdings durch eigenes verschulden. Zum Nachtisch wollten wir an einem Fruchtstand die Durian probieren. Die hatten wir noch nie gegessen. Der Händler brachte eine Portion für uns Beide. Ich frage noch nach dem Preis und verstehe eight-eighty, o.k. dachte ich, teuer, aber das leisten wir uns. Der Preis belief sich aber auf eighty-eighty!!!! (53,78€!) War auch so ausgeschildert. Wir konnten frohsein, soviel Geld noch in der Tasche zu haben. War auf jeden Fall das teuerste Dessert unseres Lebens und hat nicht einmal besonders gut geschmeckt. Riecht ja schon übel! Anschließend haben wir dann den Geschmack mit einem Bier versucht los zu werden.
Endlich habe ich auch gleich um die Ecke ein I-Cafe gefunden, hier kostet 0.5 Std. 2.50$, im Hotel wollten sie 15$ haben!
Wir werden heute gut schlafen!
29.2.14
Auf unseren Frühstückstellern lagen heute Litschis, Mangos Tinen und Passionsfrüchte neben den bekannten Südfrüchten! Macht schon Spaß!
Heute hatten wir, bis auf wenige Momente keine Sonne, aber es war sehr warm. Haben die erste Strecke wieder mit der U-Bahn zurückgelegt, bis zur Station Orchard. Von dort sind wir mehrere Stunden durch die Orchard Road gebummelt. Die Road ist das Einkaufsparadies schlechthin! Über Gucci, Prada und Versace ist alles, was Rang und Namen in der Welt hat, dort vertreten und das nicht nur einmal! H-M stellt da schon den Billigheimer dar. Ab und zu wird diese Elite durch Kaufhäuser unterbrochen, wo man etwas zu Normalpreisen bekommt. Begängnis war reichlich. Wir sind bis Raffles City, wollten dort gegen 14 Uhr etwas zu uns nehmen, doch in diesem riesigen Palast, eigentlich mehr eine Stadt für sich, haben wir uns erst mal verlaufen! Das will schon was heißen, aber vielleicht liegt das auch am Alter! Weiter zur Suntec City Mall, dort sollte auch ein Hawker open air sein, doch wurde dort leider gebaut. Da haben wir uns kurz entschlossen ein Taxi genommen und sind zur Circular Road. Dort etwas gegessen und getrunken. Und um 16 Uhr für 1.5 Std an den Pool. Sehr angenehme Atmosphäre. Übrigens ist es in Singapur nicht üblich Trinkgelder zu zahlen!! Nirgendwo! In allen Gaststätten bekommt man auch 5Cent Wechselgeld zurück, auch die Taxis geben auf Heller und Cent das Rückgeld. Sehr angenehm, auch die Porter in den Hotels erwarten nichts.
Zum Abend waren wir ganz in der Nähe am River in einer Brauerei zum Essen, nannte sich Brewerzk, natürlich wurde selbst gebrautes ausgeschenkt. Während wir draußen saßen wurde es langsam dunkel und die vielen Lichter gingen an! Tolles Panorama.
Morgen sind wir dann in Manila und sehen, was da los ist! Grüße, ganz besonders an die Geburtstagskinder Uda und Hannelore! D&B