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Einige Anmerkungen zu seiner Lordschaft Enkelsohn MARK !
Vor einem Monat hatte er seinen 2. Geburtstag. Ein niedlicher Kerl, wenn auch etwas ernster Natur. Nun gut, man muss ja auch nicht unbedingt zu den lächerlichen Dingen, die Oma und Opa von sich geben, das Gesicht verziehen. Wissbegierig ist er. So schenkte seine Tante ihm ein relativ großes Schiff, aus bunter Plaste. Erwartet hatte wir, dass er es bewundert, doch statt dessen hat er es auseinander genommen, den Matrosen die Arme ausgerissen und interessiert geschaut, ob sie auch wieder zusammengehen. (Vielleicht ein Wink auf seinen späteren Beruf). Also Oma und Opa sagt er schon, obwohl meist verwechselt er uns mit Mama und Papa. Ich war ja der Meinung, meine Kinder hätten schon mit knapp einem Jahr formvollendet gesprochen, doch da wurde mir heftig widersprochen. Vielleicht liegt meine Vergesslichkeit auch in dem zunehmenden Verlust von Hirnmasse, was man sich mit fast 70 ja auch mal leisten darf. Eines weiß ich aber noch sehr genau, unsere beiden Kinder hatten keinen Horror vor dem „Töpfchen“. Mark schon. Nun war es gestern hier in Trier schön warm und Sophia und Mark tobten abwechselnd auf der Rasenfläche und im Planschbecken herum. Vorher wurden noch die Pampers entfernt, die Eltern von heute schrecken vor nichts zurück, wenn es um die eigene Brut geht!
Es kam, wie es kommen musste, Mark unterbrach seine entzückten Ausrufe, starrte etwas abwesend in die Gegend, zog seinen Schnulli in die Länge und beglückte alle mit dem Ausruf „Pipi!“. Na gut, sagte ich mir, das kann man ja noch unter Ulk verbuchen und reihte mich in die Schar der Lacher ein. Wenig später sehe ich, der Junge hat einen ganz braunen Hintern!! Verdammt! Gleich nach seiner Mama und Oma gerufen. Nun wurden irgendwelche Tücher gebraucht, die sinnigerweise auf der „Cofebar“ im WZ lagen, allerdings zur Rettung von Andrea, sie waren noch unbenutzt! Was war geschehen? Mark hatte sich gleich noch auf seinen Kackhaufen im Rasen gesetzt! Eigentlich hätten wir jetzt solche Hundetüten gebraucht, aber für solche nützlichen Hinweise sind die Eltern natürlich taub. Und das alles zur besten Kaffeezeit!
Anfänglich ignorierte der Knabe den herbei geschafften Topf. Jedoch nach einer gewissen Zeit versuchte er es wenigstens (natürlich alles ohne Zwang!), er stieg mit einem Fuß(!) in den Topf und versuchte dann noch seinen Hintern drauf zu bekommen. Was nicht ganz gelang und wiederum zu Lachern bei den Erwachsenen führte. Ich freute mich auch, aber mehr darüber, dass der Topf bei dieser Aktion wenigstens leer war.
Ihr seht, wir haben hier unseren Spaß! Doris&Bernd