Information für Familie und Freunde über unsere Gedanken und Eindrücke auf Reisen.
18.3.
Heute gibt es nichts zu berichten, Gammeltag! Aber ich wollte noch ein wenig über unser Hotel fabulieren.
Das Amorita Ressort (AR) ist nun kein 5*Hotel, es soll, so haben wir gelesen, noch bessere Objekte an anderen Stränden geben. Doch das AR hat Charme und ist wunderschön eingewachsen. Der Garten ist eine Augenweide und wir bewundern jeden Tag die blühenden Pflanzen. Die Zimmer groß, mit Balkon, AC, Tresor und Kühlschrank. Die Betten sind noch größer! Wir benutzen gemeinsam eines, sonst finden wir uns nicht! Das Bad ist sehr geräumig, zu jeder Zeit warmes Wasser. Einen Fliesenleger dürfte man zwar nicht befragen, die Fugen sind nicht gerade eine Zierde der Zunft! Aber das stört uns nicht weiter. Jeden Tag stehen uns 2 Fl. Wasser zu und am Abend bringt der Boy immer einen kleinen Betthupferl! Wir heben den dann bis zum nächsten Tag auf wenn wir uns den kostenlosen Kaffee und Tee am Nachmittag im Zimmer machen. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen. Dunkles Brot u. natürlich einheimische Früchte, besonders Mango. Die Freundlichkeit des Personals liegt schon an der Schmerzgrenze. Wir werden mit Vornamen angeredet und müssen nur einen Wunsch denken, dann wird er, sofern überhaupt möglich, erfüllt. Zu jeder Mahlzeit gibt es kostenlos Eiswasser, das leicht nach Zitrone schmeckt. 100 m weiter am Strand gibt es jede Menge Bars und Restaurants, wo man gut und preiswert essen kann. Heute war es allerdings überall recht leer und ruhig. Einige Gaststätten haben Live Musik und frisches Seafoot gibt es in jedem 2. Restaurant. Für Donnerstag, unserem letzten Abend, haben wir uns allerdings hier im Hotel schon einen Tisch bestellt. Direkt auf der Spitze oberhalb des Strandes! Getreu dem Spruch unserer Freundin Sigrid, das sind wir uns wert!
Am Freitag geht es dann um 5.45 Uhr zur Fähre. Nach genau 22 Stunden sind wir, so alles nach Plan läuft, wieder in Zehdenick. Doch noch haben wir Mittwoch und Donnerstag!
19.3.
Gestern Abend tröpfelte es schon etwas, in der Nacht setzte dann heftiger Regen ein, der zum Frühstück endete. Doch den ganzen Tag war es bedeckt, ein absolut zu vergessender Tag! Gegen Abend die Gegend hinter den Hotels erkundet, dort wird gebaut, was das Zeug hergibt. Ich frage mich, wo sollen die Touris herkommen, wo doch schon jetzt viele Betten nicht belegt sind.
20.3.
Noch ein letztes Highlight! Heute mit Walhaien geschwommen und getaucht. Erst am frühen Morgen auf dem Sozius eines Mopeds zum Strand, Umsteigen in ein kleines Boot und im Tiefen dann an Bord eines Bacan (traditioneller Lastenkahn). 2 Stunden Fahrt in den Süden Cebus. Dort werden Walhaie angefüttert, so dass sich Taucher und Schnorchler im bis zu 10 m tiefen Wasser zwischen den ungefährlichen Monstern bewegen können. 8 Tiere waren da, allerdings nur die Kleineren, 4-6 m lang. Gewaltig! Eigentlich sollte man 4 m Abstand halten, doch das ließ sich gar nicht einhalten. Einer hat mich mit seiner Seitenflosse touchiert, hartes und ledriges Gefühl. Ich komme noch gut meine 8 m runter und wenn man sich dann umdreht und unter den Tieren entlang schwimmt ist es schon sehr erhaben! So richtig beschreiben kann ich es gar nicht, man muss es einfach erlebt haben! Ich bin richtig happy, dass mir das mit meinen Jahren noch gelungen ist!! Ohne Übertreibung, ich war garantiert der Älteste, viele junge Leute, aber ich war der tiefste Schnorchler und der, der zum Boot als letzter kam. (Auf irgendetwas muss man ja ein wenig stolz sein!)
Auf der Fahrt habe ich einen Kriminalkommissar aus Böblingen kennen gelernt. Mit einer Filippina verheiratet und absoluter Landeskenner, spricht auch etwas Tagalog. Hat mir noch viel über Land und Leute erzählt.
Dies ist die letzte Nachricht von unserer Reise! Wir grüßen alle, die geduldig bis zum Schluss gelesen haben! D&B