13.3. Heute fuhren wir bei schönstem Wetter in die Honda Bay. In dieser Bay gibt es viele kleine Inseln und die Fischer haben in ihrer Gier, bis vor nicht allzu langer Zeit hier mit Dynamit gefischt. Dann hat die Regierung dieses Gebiet unter Naturschutz gestellt und Dynamit verboten. Von jeder Insel wurde ein Teil für den Tourismus frei gegeben. Zusätzlich wurden die Fischer geschult und nun wird die Umwelt geschont und die Fischer fahren die Touristen auf die Inseln und zurück, alles sehr professionell organisiert. Die Touristenareale auf den einzelnen Inseln sind gut ausgebaut, aber man kann sich auch noch am Strand einsam fühlen, zumal es nicht gerade überrannt war. Unser Guide wollte mir dann einen Fischer, der auch schnorcheln kann, zur Seite stellen, wohl wegen meines Alters! Das war ja unerhört, damit hat er sich fast um seinen Tip gebracht!! Ich habe das auf jeden Fall energisch abgelehnt. Soweit kommt es noch, dass die mit einer Trage und einem O2-Gerät hinterher laufen! Ich bin dann eine volle Stunde geschnorchelt, das Wasser ist sehr warm. Viele Fische gesehen, allerdings nur kleine. Zum Lunch (Seafood) auf eine zweite Insel, Cowrie Island, dort 3 Stunden Zeit gehabt. Wir hatten wieder ein Boot für uns ganz allein mit dem Guide, der sich auf den Inseln allerdings vornehm unsichtbar machte. Es fällt auf, Palawan ist in der Stadt und auf dem Land sauber! Gegenüber Luzon fast schon steril! Womit ich nicht die Ordnung oder die Behausungen meine. Es liegt kein Müll herum, es wird viel gefegt. Der Bürgermeister hat Geldstrafen für jede fallen gelassene Kippe und anderen Dreck vor den Häusern festgeschrieben. So wurde es uns jedenfalls gesagt. Singapur lässt grüßen! Auf der Westseite Palawans sahen wir Kriegsschiffe der Navy, die kreuzen jetzt da ständig. Die Filippinos haben Stress mit China, die alle Inseln im Südchinesischen Meer zu ihrem Hoheitsgebiet zählen. Die Philippinen, Malaysia, Indonesien, Vietnam und Kambodscha sehen das anders! Nun rüstet Peking seine Flotte auf und es kommt vermehrt zu Drohgebärden. Also, da steht auch noch einiges ins Haus!! Im Hotel noch etwas am Pool gelegen und eine kleine Mischung zu uns genommen! Zum Essen will ich ja gern „einheimisch“ essen. In der Karte stand „Inihaw Sameral o Pusit“ und Sizzling Tanigue“! Ich hab mich für das erste Gericht entschieden und sicherheitshalber den Kellner noch gefragt, was das sein könnte, er meinte Fisch. Fisch, dachte ich, ist o.k. Aber die haben die Innereien durch eine schlimme Gewürzmischung ersetzt und damit den Fisch verdorben! Und zu allem Überfluss gab es dazu Garlic Reis, Doris mault schon! Dann hatten wir noch eine Büchse Cola auf dem Zimmer. Dachte, nimm 2 Portionen Rum mit und der Abend wird nett! Der Kellner muss neu im Geschäft gewesen sein, oder er will den Laden in den Ruin treiben. Auf jeden Fall bin ich dann mit mindestens 4 Portionen Rum aufs Zimmer gegangen! Nun mault Doris schon wieder! 14.3. Palawan hat uns mit weit über 30°C entlassen! Aber vorher waren wieder einige Hürden zu überwinden. Bei dem automatischen Einchecken wurde mir gesagt, wir würden nicht in den Fluglisten existieren! Na prima! Also zum Desk vorgearbeitet, wo gerade Manila eingecheckt wurde. Aber sie sind ja alle nett. Dann stellte sich heraus, dass unsere Flugzeiten, die wir in Manila bekommen hatten, nicht stimmten. (Unsere deutschen Zeiten waren richtig!) Aber das half nichts, wir waren 3.5 Stunden zu früh auf dem Flugplatz. In der allgemeinen Halle keine AI, nur einige Ventilatoren und alle Sitze besetzt. Nach einer halben Stunde waren wir dann im Computer existent! Dann bin ich mit unseren Koffern zum Wiegen. Wir hatten heute anders gepackt, trotzdem hatten wir zusammen noch 1.4 kg zu viel! Der Rest verbarg sich in Doris Rucksack! Also 200 Peso bezahlt und die Damen gebeten, uns, trotz der frühen Zeit, von unseren Koffern zu befreien. Machten sie auch. Bevor man die Sicherheitsschleuse passieren kann muss man an einen anderen Schalter und Flughafensteuer entrichten! Für Inlandflüge mal gerade 100 Peso/Pers. Dann saßen wir endlich in einer einigermaßen klimatisierten Wartehalle. Der Wechsel von einem Hotel zum anderen dauerte genau 9.5 Std.! Und das auch nur, weil die Fähre nach Bohol 15 Min. später ablegte! Allein hätten wir das nicht geschafft, doch die beiden Herren, die uns am Airport Cebu in Empfang nahmen, setzten ihren ganzen Ehrgeiz daran, die Fähre zu schaffen und begleiteten uns durch alle Formalitäten bis zum Schiff. 2Std. dauert die Überfahrt. Der erste Eindruck vom Amorita Ressort ist sehr gut. Morgen sehen wir weiter. 15.3. Unsere Reise begann in einem sehr schönen Hotel in Singapur, zentral gelegen und gutes Ambiente. Unsere Reise endet wieder in einem wunderschönen Hotel! Ihr müsst Euch das so vorstellen: Die felsige Steilküste wird etwa 1 km durch einen feinsandigen Strand unterbrochen. Auf den letzten Felsen ist unser Hotel gebaut mit üppigen Grünanlagen und einem großen Pool. Direkt dahinter das Restaurant, von dem man einen wunderbaren Blick auf das Meer hat. Wenn man im Pool liegt und seine Arme auf die warme Umrandung legt, dann hat man ebenfalls diesen intensiven Eindruck und auch noch den Blick auf den Strand. Der Pool hat mehrere Stufen und man kann immer irgendwo ganz bequem im Wasser sitzen! Meist ist man allein! Auf der Wiese nebenan, die auch diesen Blick bietet, stehen ganze 4 Schirme mit je 2 Liegen. Früh nach dem Frühstück schon alle mit Handtüchern besetzt! Da haben wir eine der Mädchen angesprochen. Nein, das macht das Hotel, es ist alles frei! Wir haben 2 Liegen okkupiert und uns gesonnt. Aber nach einer Stunde bin ich erst mal auf Entdeckungstour gegangen, in unserer Straße gibt es noch einige Restaurants, die wesentlich preiswerter für das Dinner sind. Aber gleich hinter unserer Ressortgrenze ist ein kleiner einheimischer Getränkeladen. Dort habe ich gleich mal 1 Flasche Rum und Cola geholt, für sage und schreibe 150 Peso = 3€! Dann haben wir beide den Strand erkundet. Er ist am Morgen relativ schmal, ab Palmengrenze reiht sich ein Laden oder Restaurant an das andere. Ist ganz interessant. Einige Urlauber liegen am Strand, nicht viele. Wir hatten früh 2 Liegen am Strand für Morgen bestellt, doch das werden wir wieder annullieren! Hier oben kann man seine Sachen den ganzen Tag unbeaufsichtigt liegen lassen, Unbefugte haben kein Zutritt, da wird streng drauf geachtet. Und dann ist es unwahrscheinlich ruhig, nur Naturgeräusche. Wenn wir an den Strand wollen oder baden, dann gehen wir 20 Stufen runter und haben das Vergnügen! Das wäre auch der richtige Ort für Uda und Bernd gewesen, die in Sri Lanka doch einiges vermisst hatten! Wenn man so schöne Orte genießen kann, wünscht man sich, es mit anderen zu teilen, auch Sigrid und Werner hätten ihre Freude hier. Nun haben wir uns etwas für den Abend hergerichtet und gehen auf Suche nach einem geeigneten Ort für das Dinner. Pizza gab es! Nicht gerade Landestypisch, aber geschmeckt hat sie, am Strand. Es reicht für Morgen noch zum Lunch! Hier ist alles noch recht dezent, man wird zwar angesprochen, doch ein „no, thank you“ reicht und jede weitere Diskussion erübrigt sich. Sehr angenehm. In den Restaurants gibt es tolles Seafoot, Morgen sind bei Doris Prawns angesagt! In etlichen Gaststätten gibt es Life Musik aber alles relativ ruhig. Hat uns gefallen. Wir machen uns etwas Sorgen um unsere direkten Nachbarn, ist denen etwas passiert? Sie lassen gar nichts von sich hören! Grüße an alle Leser! D&B