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Information für Familie und Freunde über unsere Gedanken und Eindrücke auf Reisen.

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Asien 10

10.3.

 

Glücklich wieder in Manila gelandet! 16 Uhr und der Verkehr ist der reinste Wahnsinn. Aber nun haben wir unser Zimmer und die Koffer sind neu gepackt. Für die 348 km von Banaue nach Manila hat unser Driver 8(!) Std. gebraucht und er hat nicht getrödelt! Am Anfang die Kurvenreiche Strecke und dann die Tricycl in und  zwischen den Orten. Es war eigentlich ein reiner Fahrtag, mit einigen Fotostops, Teepause und Lunch über Lamut, Solano, Bambang, Santa Fe, San Jose, Clark und San Fernando. Von unseren Betreuern haben wir uns sehr herzlich verabschiedet und natürlich auch ein Tip gegeben. Der Fahrer war darüber so gerührt, das er spontan der Doris ein Geld- u. Dokumententäschchen in landestypischer Webart schenkte.

Auf der Fahrt haben wir noch einmal gesehen, das zwischen der nun schon reichlich vorhandenen Mittelschicht in den Städten und der Landbevölkerung Welten liegen. Alle wollen Obst, Gemüse und Reis, doch die Produzenten haben häufig nicht das Überleben.

Nachdem sich Doris seit dem Lunch nicht gut fühlte, ging es am frühen Abend richtig los! Bin dann allein zum Essen runter und mit 3 Baguettes wieder hoch. Dabei haben wir beide das Gleiche gegessen. Wir vermuten ihre bekannte Reisekrankheit.

 

11.3.

 

Von den Baguettes war am Morgen ein Bissen weg, aber es ging wieder. Wahrscheinlich die lange Autofahrt. In der Nacht hatte es in Manilia geregnet. Der Flughafen hat uns dann viel Freude gemacht. Wir hatten zuviel Gewicht, 40 kg erlaubt, wir hatten 46! Macht 1200 Peso! Ärgerlich, aber selbst verschuldete Leiden. Dann gehen wir durch den Sicherheitscheck, ich brauchte den Laptop nicht auspacken und für die vielen Schnüre in meiner Tasche, die auf allen Airports Misstrauen auslösen, interessierte sich auch niemand. ABER dann kam es. Zur Erklärung, Doris hatte sich eine Holzskulptur ausgesucht (wir brauchen ja auch noch welche!), ich war einverstanden!! Oh, dachten wir, die nehmen wir ins  Handgepäck, passt gerade in den Rucksack von Doris. Die Security meinte, damit könnten wir den Piloten erschlagen und die Maschine in unsere Gewalt bringen, zumal die Figur aus hartem Holz wäre! Na sowas! Also wieder raus zum Gepäckschalter, Gewicht 1,5 kg, aufgerundet 2, macht nochmal 400 Peso! Nachdem ich mit Klebeband den Knaben verbunden hatte, verschwand er auf dem Förderband und ich war unheimlich wütend, was allerdings überhaupt nichts nutzte. Dann schauen wir auf unsere Sitzplatznummern und stellen fest, Doris in Reihe 8, ich 18, na toll. Doch als alle saßen dirigierten uns die Damen auf Reihe 1 mit viel Beinfreiheit. Das war nun wieder nett! Die Stewardessen, einschließlich Bodenpersonal rannten hektisch umher und dann mussten wir wieder alle raus! Ich dachte schon, daran ist unser Bulul schuld. Aber die Maschine hatte wohl einen Defekt. Wir wurden zu einer anderen gebracht und die hob dann mit einer Stunde Verspätung ab! Adieu, Manila.

1 Stunde später waren wir in Puerto Princesa und bekamen zum 2. Mal Ketten umgehängt! Aber andere. Puerto Princesa (PP) hat 260 000 EW, die Innenstadt macht eigentlich einen ganz guten Eindruck, alles was über den Kernbereich geht kennen wir schon. Das Microtel liegt etwas außerhalb mit kostenlosen Shuttles in die Innenstadt.

Die Stadtrundfahrt begann mit einem Lunch, ein fast halbes Chicken am Spieß gegrillt, nur mit Gabel und Löffel zu essen! Vornweg Suppe, die dann mit Gemüse und Shrimps noch einmal auf den Tisch kam. Abschließend 2 Rollen mit Soße! Das war nun wieder das beste Essen, was wir bisher auf Firmenkosten hatten! Haben uns ein Dog-Baggage machen lassen. Die Stadtrundfahrt war nicht so ergiebig, eine Krokodilfarm wurde uns auch gezeigt, aber die Echsen wurden nicht artgerecht gehalten. Und dann haben sie noch Butterflys, wurden uns auch gezeigt.

Das Hotel liegt direkt am Wasser, zuerst hatten wir breiten Strand, jetzt ist das Wasser direkt am Haus! Vom Restaurant hat man einen schönen Blick auf die See. Heute haben wir uns das Dinner geschenkt, essen den Rest vom Lunch. Da gab es für jeden auch eine Büchse Cola und nun verfeinern wir die mit etwas Rum, der auf den Philippinen hergestellt wird!

Wir danken für die netten Rückmeldungen!  

 

12.3.

Palawan ist rund 400 km lang und nur 40 km breit. Zu dem Bezirk Palawan gehören weitere 1768 Inseln! Größtenteils besteht die Insel aus gebirgigem Dschungel, der höchste Berg immerhin 2086 m. Fische gibt es um Palawan noch genug und so gibt es in jedem Restaurant auch frischen Fisch, aber auch die „bird´s nest soup“. Unzählige Schwalbennester kleben an Klippen und in den Kalksteinhöhlen. Wir haben heute allerdings weit mehr Fledermäuse gesichtet!

Der Underground River (Weltkulturerbe) war das Ziel, zuerst mit unserem Bus, dann 20 Min. mit einem früheren Reisboot (jetzt umgebaut für die Touris) und Umsteigen in ein traditionelles Paddelbanca, das ebenfalls den Belangen angepasst wurde. Durch eine maulartige Öffnung in der Kalksteinwand fährt man in das Höhlensystem ein und könnte den  Fluss wohl 8 km befahren. Soweit sind wir nicht vorgedrungen, doch was wir sahen, war beeindruckend. Riesige Stalaktiten (wachsen 0,08 mm im Jahr!), Säulen, Röhren und gewaltige Hallen, gefüllt mit Fledermäusen. Auch das hatten wir in dieser Art noch nicht gesehen! Der Bootscheinwerfer war an eine Autobatterie an geklemmt und leuchtete die interessanten Details aus, ansonsten absolute Dunkelheit.

Die Organisation des Ganzen war vorzüglich und auch das anschließende Lunchbuffet war sehr gut. Am Nachmittag sind wir dann an den Pool, hinter uns wurde der Strand immer schmaler durch die aufkommende Flut. Nach einer Stunde setzte allerdings Nieselregen ein, so dass wir aufs Zimmer flohen.

Auch heute haben wir wieder Straßenbauarbeiten bewundern können, ebenso wie schon auf Luzon. Es ist unglaublich, mit welchen Hilfsmitteln sich die Arbeiter behelfen müssen! Ein Betonmischer, der bei uns auf der kleinsten Baustelle nicht fehlt, haben wir nirgends gesehen. Haufig werden die Straßen verbreitert, der Beton wird dann mit kleinen Putzbrettern geglättet! Soviel dazu.

Soeben Hannelore gelesen! Danke.   Grüße  von D&B (Schon den 2. Tag keine Internetverbindung)

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