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Information für Familie und Freunde über unsere Gedanken und Eindrücke auf Reisen.

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Algarve

Portugal – Algarve   3.4.-10.4.12.
Fliegen ist ja sehr schön. Manchmal. Manchmal nicht. Bei uns war es eher das letztere! Der Flieger war unbequem und auch leider unpünktlich. Selbst das Wasser musste mit 2,50€ bezahlt werden! Am Urlaubsort war das Wetter dann auch nicht das, was wir uns erhofft hatten, trübe, windig und höchstens 17°C. Dafür war dann das Auto wieder ganz gut, ein 9-sitziger Bus, also reichlich Platz. Auf der Fahrt von Faro nach Odiaxere wurde dann noch eingekauft. Um nicht aus der Übung zu kommen, beim ALDI!
 Schwemmers hatten sich schon Sorgen  ob unserer späten Ankunft  gemacht. Die Unterkunft kannten wir ja schon, obwohl, es gab einige Neuerungen. Der Garten wieder wunderschön, der Pool noch etwas unterkühlt mit knapp 18°C. Haben dann ein tolles Abendbrot gemacht und nach einem Absacker sackten auch wir dann alle recht müde in die Betten, denn wir waren ja schon um 2, bzw. 3Uhr in der Nacht aufgestanden.Am Mittwoch sind wir dann mit dem Auto gen Westen. Zuerst nach Lagos, diese 2500 Jahre alte Stadt, die in früheren Zeiten der Ausgangspunkt der Eroberungsschiffe, der Portugiesen war. Weiter über Vila do Bispo an die Atlantikküste bei Castelejo Aguia. Romantische  Küste mit steilen Hängen und breitem Strand. Von dort dann in den Ort. Alte Mühlen, teils verkommen, teils sehr schön eingebunden in Anwesen. Kirche war leider zu, aber schon der Weg dahin war sehenswert, alte Häuser, enge Gassen.Dann natürlich noch Cabo Sao Vincente, der südwestlichste Punkt Europas und zur Fortaleza in der Nähe von Sagres. Dort soll Heinrich der Seefahrer im 14. Jahrhundert gewirkt haben und bahnbrechende Erfindungen zur Navigation gemacht haben. Oder auch nicht? Gegen 15 Uhr forderte der Magen sein Recht. In einer kleinen Gaststätte wurden von allen Damen gegrillte Sardinen bestellt. Auf dem Rückweg wollten wir noch kurz zu „unserem“ Strand. Aber es sind 13 Jahre vergangen und es hat sich sehr viel verändert. Nicht gerade zum Guten, fanden wir wenigstes. Nach vielen „Querfahrten“ haben wir beschlossen, bei gutem Wetter mehr in die Nähe von Lagos an den Strand zu fahren. Um 19.30 Uhr waren wir dann wieder „zu Hause“ und Werner, der uns heute den ganzen Tag kutschiert hat, fand auch gleich noch die Kraft, uns allen eine „Mischung“ zu machen. Inzwischen stehen 2 Frauen am Tisch und schmieren Brote. Morgen geht es weiter!
Hallo! In der Nacht hat es kräftig geregnet, und nur 15°C. Also da hätte man ja auch locker zu Hause bleiben können!
Wenn man so durch die Lande fährt, hat man nicht das Gefühl, durch ein armes Land zu fahren. Die Straßen, auch die Nebenstraßen, bestens und auch die Häuser, alles tip top! So auch in Alvor, nur wenige Kilometer von Odeaxere entfernt. Dort gibt es einen Weg durch die Dünen. Zum größten Teil läuft man da auf sehr gediegenen Holzwegen. Aber nach fast 2 Stunden hatten wir dann auch die Nase voll. Der kalte Wind und ständiges Getröpfel von oben sorgten nicht gerade für Stimmung! So waren wir schon um 15.30 Uhr wieder in der Hütte. Die Weinpacks halfen dann ein wenig bei dem Versuch, das schlechte Wetter zu vergessen!
Heute ist Karfreitag und so richtig überzeugend ist das Wetter auch wieder nicht. 7°C! Obwohl mehr Blau am Himmel zu sehen ist. Es wird dann auch immer mehr und in Windeseile sind wir alle am Pool. Wo wir unsere blassen Körper der Sonne entgegen strecken. Die Freude währte etwa 2 Stunden, dann war wieder alles zu. Also rein ins Auto und an die Küste von Pontal in der Nähe von Carrapateira. Der Atlantik rollte mit seinen Wellen an den Strand wie seit eh und je und die Sonne war plötzlich auch wieder da! Ausgiebiger Strandspaziergang und viele, viele Stopps um die Steilküstenformationen zu bewundern. Dann in einer urigen Gaststätte einen Fischtopf gegessen (Paella ähnlich). Über Budens dann wieder zurück nach Odeaxere, da ist es dann schon 19.30 Uhr. Unser Freund Werner mixte dann auch sogleich eine Mischung. Die war recht stark geraten, so dass Kurt von einer „portugiesischen“ Mischung sprach.
Nun ist schon der Ostersamstag ran und wir haben Glück, Sonne pur! Also wird ein voller Pooltag eingelegt, was unserer Seele gut tat. Unserer Haut vielleicht weniger. Aber es war schön!
Ostersonntag begann mit einem fürstlichen Osterfrühstück. Dann für 2 Stunden Bummel durch die Altstadt von Lagos mit einem Glas Sekt in einer Straßenkneipe! Anschließend bei schönstem Wetter an den Strand, der überraschenderweise von nur wenigen Leuten besucht war. Gesonnt, Muscheln gesucht und gebadet.
Am Abend dann mit Herma und Hans durch das Hinterland über Marmelete nach Casais. Hier lebt und arbeitet der „Holzkünstler“ Jose Mauricio, der über Jahre vorbehandeltes Holz bearbeitet. Er entdeckt die „Seele des Holzes“! Zu Abend in einer kleinen Gaststätte am Rande der Berge von Monchique gegessen. Es gab reichlich zu kleinem Preis. So ganz Nebenbei wurde auch noch 3,5 L Wein getrunken!
Und auch heute am Ostermontag ist wieder Strand eingeplant. Doch zuerst nach Silves. Dort die Burg aus der Maurenzeit erkundet. Der Aufstieg geht durch enge Gassen der Altstadt. Der Rest des Tages  wurde dann am Strand abgefackelt.
Nun sitzen wir schon wieder im Flieger und fragen uns, wo die Zeit geblieben ist. Der Abschied fiel nicht ganz so schwer, das Wetter war heute nicht so toll. Unsere Freunde Werner und Siegrid bleiben noch bis Donnerstag (durch einen Buchungsfehler von mir!) Sie brachten uns zum Flughafen und wollten dann nach Monchique.
 Da wir bei Schwemmers vom Internet abgeschnitten waren, stelle ich den Block erst in Zehdenick ein.    

 

                                                                                Bernd&Doris

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