Information für Familie und Freunde über unsere Gedanken und Eindrücke auf Reisen.
Heute Morgen war das Wetter ausgesprochen unfreundlich. Beim Frühstück auf der Terrasse konnte man schon eine Jacke vertragen. Die Frauen, insbesondere Hannelore, hatten das Bedürfnis einen kleinen Shoppingbummel einzulegen. Bei uns Männern hielt sich dieses Verlangen in Grenzen. Aber dann hatten wir die Idee, den Vogelpark zu besuchen. Aber das Wetter wurde immer besser. Also alles geändert, die Frauen um 10h in Moro Jable ausgesetzt und Kurt und ich an den Strand. Die Sonne schien noch nicht durchgehend und der ablandige Wind waren eine Herausforderung! Wir haben dann gleich ein Strandloch besetzt und das ausgebaut. Dazu die Strandmuschel aufgestellt. Glücklicherweise fanden sich einige kleinere Felsen zum Beschweren des Zeltes, sonst hätte der Wind alles weggetragen! Und dann stelle ich fest, weder Badehosen, noch Shorts hatte ich eingepackt. Also Dank Handy Doris in der Stadt angerufen und sie gebeten, mir ein paar neue Hosen zu kaufen! Nach 1.5 Std. waren sie dann da und hatten nichts gekauft, nur meine Hosen! Das Wasser und die Sonne waren inzwischen zur Hochform aufgelaufen. Der Wind allerdings auch! Noch nie waren wir so eingesandet worden, wie heute! Nach weiteren 3 Std. sind wir dann in unser Domizil und haben dort abgeruht!! Einige aus unserer Gruppe haben an nicht näher beschriebenen Stellen einen Sonnenbrand! Man kann locker noch um 19h in der Sonne liegen.
Gedacht hatten wir heute am Freitag, schon beim Frühstück umfängt uns eine sonst nicht bekannte Wärme! Weit gefehlt! Heute war es auf der Terrasse ausgesprochen kühl und der Wind verschaffte uns den Rest! Kurz entschlossen wurde der Strand gestrichen und als neues Tagesziel wurde „Norderkundung“ ausgegeben.
Über Antigua, vorbei am heiligen Berg der Canaris, dem Tindaya, da sah es schon mächtig nach Regen aus. Dann La Olivia, von hier wird die Nordregion verwaltet. Jahrhunderte lang wurden hier Oliven angebaut, heute ist davon nichts mehr zu sehen. Dafür haben wir die größte Kunstausstellung der einheimischen Künstler besucht. Umgeben war das Areal von einem sehr schönen, vielfältigen Kakteengarten. Hat uns sehr gefallen und wir konnten nicht wiederstehen, ein Mitbringsel musste sein! Weiter nach El Cotillo, einem kleinen Fischerdorf, etwas für Individualisten. Sie haben einen kleinen Hafen mit sehr schwerer Zufahrt und einen sehr gut erhaltenen Wehrturm den Torre del Toston. Einige Kalköfen sind auch noch zu besichtigen. Von hier weiter in den Norden schließen sich viele kleine Badebuchte an, die allerdings fast nur von Surfern genutzt werden. Von El Cotillo kann man nach einigen Karten an der Küste entlang fahren und erreicht dann Corralejo. Nach anderen Karten kann man da nur entlang wandern. Wir versuchten es mit dem Auto, eine typische Gravelroad. Obwohl man den Eindruck hatte, der Wagen zerfällt gleich in seine Einzelteile, hielt er durch. In Coralejo Kaffeepause im vom Reiseführer zu Recht gelobten Cafe. Anschließend parkten wir dann vor El Jable, den großartigen Wanderdünen. Hier hatten wir auch Glück, der Himmel hatte ein Einsehen, die Sonne kam! Nach den kindischen Dünenläufen, die müssen einfach sein, okkupierten wir ein leer stehende Steinburg. Diese Burgen sind teilweise richtige Kunstwerke, bis zu 2 m hoch. Die Brandung war stark und der Wind noch stärker, dementsprechend flog auch viel Sand durch die Luft! Also daran kann ich nicht so richtig Spaß empfinden. Sind später noch durch die Altstadt von Puerto del Rosario gefahren und waren dann um 18.45h im Haus. Zum Abend wird das Wetter immer sehr schön und gegessen wird natürlich draußen.
Wir grüßen Euch und hoffen, dass es in Zehdenick nicht zu nass ist!
D & B, H & K