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Information für Familie und Freunde über unsere Gedanken und Eindrücke auf Reisen.

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Emirates, 2. Teil

Unser Corniche Hotel hatte uns gut gefallen, die Lage, der Ausblick, das Essen und die Poollandschaft. Aber am Dienstag um 12 Uhr wurden wir nach Al Mazraa, Ras Al Khaimah transferiert. Nach genau einer Stunde Fahrzeit nach Osten wurden wir an einem Bootssteg abgesetzt und mit einem Elektrobötchen auf eine vorgelagerte Landzunge gebracht. Dort stand die Bungalowanlage „Banyan Tree Al Wadi, Beach Club“. Wir bekamen einen Bungalow, Nr. 638, und es begann der LUXUS!

Der rund 60-70 qm große Bungalow war im Zeltstil erbaut. Im Innern stand ein breites Himmelbett, davor war die Wohneinheit mit Couch, Sesseln und Tischen. Viel Technik und kleine „Wunder“-Dinge, die man erst nach und nach realisierte. Es gab eine kleine Küchenzeile und dann ein „getrenntes Bad“, auf der einen Seite Bidet u. Klo, auf der anderen Seite eine großzügige Dusche. Davor großer Spiegel mit 2 Waschbecken. Eine Schiebetür, gegenüber der Eingangstür, führte auf die Terrasse, rund 70-80 qm groß, mit Holzimitat belegt. Dort stand wieder eine sehr breite Liege mit Auflegern und Handtüchern belegt und mit einem Sonnen-/Windschutz versehen. Dort liegend, ging der Blick über den 200 m breiten und leeren Sandstrand zum Meer. 20 m vor der Terrasse gab es eine etwas erhöhte, überdachte Plattform, wo es ebenfalls 2 Liegen mit Auflegern gab. Ringsherum gab es die Möglichkeit, dieses vertrauliche Areal gegen Wind, Sonne oder Blicke zu verschließen. Aber der absolute Hammer war der Abschluss der Terrasse zum Strand, dort hatten wir unseren eigenen Pool!! Beidseits mit 50 cm hohen Glasscheiben versehen, abends beleuchtet und ständig beheizt. Blau gefliest mit den Maßen 4x5x1.30 m. Da kam Freude auf!

Freude hatten wir auch bei unserer Fahrt nach Dubai-Stadt auf den Burj Khalifa. Blitzschnell geht es in die 124. Etage, wo wir am Abend auf das faszinierende Lichtermeer der Stadt schauten. Beeindruckend natürlich auch die Technik dieses Turmes. Die Gründungsarbeiten, 50 m tief, sind von einer deutschen Firma gemacht worden. Dann noch einmal die Fontänen Spiele am Fuße des Turmes, choreografiert nach klassischer Musik. Noch nie so etwas gesehen! Wie klassisches Ballett.

Auch noch nie gesehen hatten wir Hotellobbywasserspiele und  so eine Farbenpracht, wie sie das Hotel „Burj Al Arab“ bietet. Es muss nicht unbedingt unser Geschmack sein, doch es mal zu sehen, war schon gut. Sind dann noch in die höchste Hotelbar der Welt gefahren und haben uns dort an den 2 alkoholischen Getränken, die im Paketpreis inbegriffen waren, eine Stunde festgehalten!

Am letzten Tag wollten wir dann nur noch relaxen, doch leider zog es sich um 11.30 Uhr zu, aber warm war es trotzdem. Haben uns dann das Schwesterhaus von Banyan Tree angesehen. Ein kostenloser Shuttle bringt einen in 20 Minuten zum Banyan Tree Al Wadi in der Wüste. Dort stehen 101 Bungalows dieser weltweiten Kette im Sand. Verbunden mit gepflasterten Wegen sind diese wesentlich größeren (150 qm) Bungalows innen eine wahre Augenweide. Spa, Kamel-/Pferdereiten, Gazellen Beobachtung und Falknervorführungen sind im Angebot, ebenso natürlich Strandausflüge.

Nun sitzen wir schon wieder im Flieger, diesmal haben wir in der 5. Reihe sogar einen unbelegten Platz zwischen uns!

Fazit: Es war eine interessante Reise, ob das hier alles Bestand hat steht in den Sternen. Teilweise ist der Umgang mit dem Luxus und die Verschwendung natürlicher Ressourcen schon befremdlich. Auch mag man sich gar nicht vorstellen, was passiert, wenn die Finanzkrise Europa wirklich im Griff hat. Ich glaube nicht, dass dann noch viele europäische Touris kommen. Gut, die Russen und Asiaten haben einen immer höheren Anteil am Gästeaufkommen, doch es werden auch weiter ungebremst Hotels gebaut. Noch haben sie Öl und Gas und die Dollars fließen noch, nur in Dubai nicht mehr ganz so stark. Da musste das wesentlich reichere Abu Dhabi schon einspringen. Man ist hier natürlich auch uns gegenüber mächtig im Vorteil, keiner diskutiert Regierungsentscheidungen, unbeliebte Ausländer gibt es nicht, nur welche, die für einen wesentlich niedrigeren Stundenlohn arbeiten und sich darüber auch nicht beschweren können. Aber das kann nicht unser Bier sein. 

                                                                         Doris&Bernd

 

 

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